Diese Technik hat ihren Namen daher, dass sie (in der Regel) mit mindestens zwei Nadeln gleichzeitig gefädelt wird. Diese Technik eignet sich besonders für Colliers, Armbänder, Ohrringe, Anhänger oder Ringe. Wenn Sie einmal angefangen haben, mit dieser Technik Schmuckstücke zu fertigen, werden Sie immer wieder neue Ideen haben, um neue Kreationen zu zaubern. Ob es ein „normales“ Collier ist (alltagstauglich) oder ein Collier aus Swarovski-Steinen, das an Zauberhaftigkeit, Einmaligkeit und Glamour kaum zu übertreffen ist, alles ist möglich. Selbst die schönsten Hochzeitscolliers werden mit dieser Grundtechnik gefertigt (und hinterher vervollkommnet). Für diese Kreationen verwende ich einen Nylonfaden, der ca. 2,7 kg Zugkraft verträgt. Die Knotenstellen versiegele ich zusätzlich mit Schmuckkleber, um zusätzlichen Halt zu gewähren. Zu den Ringen sei gesagt: Ich hörte bereits von Kundinnen, dass Ringe in der Doppelfädeltechnik (die sie wohlbemerkt nicht bei mir gekauft haben!) kaputt gegangen seien. Da diese Ringe ein wenig Widerstand haben, neigt man dazu, den Ring zu klein zu kaufen. Passen sollte der Ring beim Kauf schon! Weiterhin fädele ich Ringe grundsätzlich ein zweites Mal ringsum, sodass mir oder einem Kunden innerhalb der vier Jahre, in denen ich Schmuck fertige, noch nie ein Ring kaputt gegangen ist. Sollten Sie vorhaben, Colliers mit Miyuki-Beads oder Miyuki-Tilas zu fertigen, sollten Sie keinen Nylonfaden verwenden. Mit 0,2 oder 0,25 mm ist der zwar schon sehr fein, aber für die feinen und edlen Miyuki-Perlen ist der Faden zu dick. Für diese Perlen gibt es einen (relativ kostspieligen Faden), der sich jedoch einwandfrei fädeln lässt und ein super Resultat hervorbringt.