Mit dem Kreieren von Schmuckstücken habe ich 2007 angefangen. Ich bin selbst berufstätig und brauchte abends eine Ablenkung, die inzwischen schon fast zur Sucht geworden ist Lächelnd Zunächst waren es nur einfache Ketten, aufgefädelt, und ausschließlich für den eigenen Gebrauch. Das einfache Auffädeln wurde aber schnell langweilig, also fing ich an, Schmuckstücke zu häkeln, zu stricken und andere Fädeltechniken zu verwenden. Hierbei konnte ich mich schon mehr austoben. Allerdings waren die Türen, Wände und Regale irgendwann überfüllt, Freunde und Familie waren auch versorgt. So fing ich 2010 an, mich auf Märkte zu stellen, anfangs mit mäßigem Erfolg.  Inzwischen arbeite ich sehr viel und sehr gern mit Swarovski Elements TM, auch mit Sterlingsilber, dadurch ist das Ganze ein nicht mehr so preiswertes Hobby, das ich mir durch die Märkte finanziere.

Durch das Wiring und die Peyote-Technik (was ich am liebsten mache) lassen sich derart neue und einzigartige Schmuckstücke fertigen, da sind der Fantasie überhaupt keine Grenzen mehr gesetzt. Ob ein Kunde nun einen Skorpion in Cubic Raw haben wollte (der erst noch erfunden werden musste), eine Kundin komplett metallfreien Schmuck tragen muss, eine Silhouette des Kölner Doms gewünscht ist, ein naturgetreues Reh oder Kätzchen... ich versuche, allen Schmuckwünschen nachzukommen. Da ich das Ganze bis heute nicht hauptberuflich mache, muss ich auch keinen „Stundenlohn“ einkalkulieren. Natürlich möchte ich schon etwas an meiner Arbeit verdienen, jedoch biete ich alle Unikate zu einem wirklich fairen Preis an. UND: Ich fertige alle Schmuckstücke auch heute noch so, wie ich sie selbst tragen würde, d.h., was die Stabilität und Qualität angeht. Nach wie vor stecke ich viel Liebe in jedes meiner Schmuckstücke. Bei vielen außergewöhnlichen Stücken fällt es mir sogar schwer, sie zu verkaufen, da es absolute Unikate sind, die man in keinem Buch finden kann, weil ich sie selbst entworfen, aufgezeichnet und gestaltet habe. So achte ich z.B. bei meinem Aluminiumdraht darauf, dass ich ausschließlich eloxierten Draht verwende. Ich nehme das nicht in jede Produktbeschreibung auf, weil es für mich selbstverständlich ist (Ausnahme: Fanringe mit weißem Draht, der ist gummiert). Ich bestelle Swarovski-Elements TM ausschließlich bei Swarovski-Händlern, ich erwerbe sie NIE auf irgendwelchen Märkten, damit ich ihrer Echtheit sicher sein kann. Wenn ich ein Schmuckstück als Sterlingsilber oder 925er ausweise, dann ist es auch echtes Silber, und nicht „Sterlingsilber plattiert“, wie es ja oft irreführender Weise beschrieben wird. Ich selbst möchte auch das bekommen, was ich bestelle, und diesen Anspruch habe ich auch mir selbst und meinen Kunden gegenüber. Ich könnte noch beliebig viele Dinge aufzählen, die ich wirklich mit Sorgfalt fertige. Aber kurz gesagt: Ich fertige die Schmuckstücke so, wie auch ich sie trage und in keiner geringeren Qualität. Ein Kunde hat mich mal gefragt, wie stabil denn so ein in Peyote gefertigtes Collier ist, wie stark man das belasten könne, es sähe ja sehr fein aus und ginge sicher schnell kaputt, meinte er. Nun, da frage ich mich, was dieser Mensch damit vorhat? Es ist ja nun mal ein Collier und kein Expander! Fakt ist, sie werden aus einem stabilen Miyukigarn gefädelt, das man nicht „mal eben“ zerreißen kann. Ich habe ihm dann eine Probe davon gegeben und fragte ihn, ob er so auch an einer Kette reißen könnte, die er beim Juwelier gekauft hat. Schwere Teile fädele ich sogar mit Fireline oder Wildfire. Daran hätte der gute Herr seine wahre Freude gehabt.

 Sollte einmal etwas nicht in Ordnung sein, bin ich sicher die Letzte, die dann ein Problem daraus macht. Bislang hatte ich glücklicherweise so gut wie keine Beanstandungen, aber die wenigen sind alle problemlos abgelaufen. Letztendlich möchte ich doch, dass ein Kunde glücklich ist mit dem, was er bei mir erworben hat, mich weiterempfiehlt und selbst auch wieder bei mir stöbert.

Ich hoffe, Ihr hattet somit einen kleinen Einblick in meine Schmuckwelt. Ich kreiere diese Stücke nicht, um mir eine goldene Nase damit zu verdienen, sondern aus Spaß an der Freude.